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Unterwegs im Odenwald

Vor der Haustür liegt eine der ältesten christianisierten Gegenden Europas, der Odenwald. Er hat sich leider in den letzten 50 Jahren bis zur Unkenntlichkeit verändert. Die traditionellen Bauernhäuser sind verschwunden, Landwirtschaft rentiert sich nicht mehr, gesichtslose Neubausiedlungen nehmen überhand. Aber durch die Wälder streifen und alte Wege und Stege entdecken ist immer noch eine Wanderung wert.

Die Christianisierung

Im siebten und achten Jahrhundert wurde der Odenwald durch iro-schottische Mönche christianisiert – als eine der ersten europäischen Regionen überhaupt! Im fruchtbaren Bauland entstanden verstreute Siedlungen, während der restliche Odenwald mit seinen kargen Buntsandsteinböden weitgehend unbewohnt blieb.

Vier Benediktinerklöstern wurde von der fränkischen Zentralgewalt dann die Aufgabe zugewiesen, den Odenwald zu erschliessen. Die Kloster Lorsch, Fulda, Amorbach und Mosbach nahmen das Land von allen Himmelsrichtungen quasi in die Zange, wobei das Kloster Amorbach die größte Bedeutung für die kirchliche, kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung hatte.

In den letzten Jahrzehnten verblasste die Erinnerung an Amorbach und den Odenwald als Touristenmagnet, siehe die Laufenden Ermittlungen #003 Amorsbrunn und das folgende Interview mit dem Fürsten zu Leiningen über die aktuellen Touristenprobleme des Odenwalds anhand von Amorbach. Ansonsten gibt es den Landlebenblog von Friederike Kroitzsch, die es aus Berlin hierher verschlug, der Artikel von Antonia Baum über ihre Jugend in der Odenwaldhölle sorgte für reichlich Ärger, sogar einen Odenwald TV gibt es und den Rest – sollten Sie am besten selbst herausfinden.

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